Gelenkgesundheit vorbeugen - 5 Tipps, damit dein Hund mobil bleibt
Jeder Hundebesitzer wünscht sich, dass der eigene Vierbeiner bis ins hohe Alter fit und fröhlich umherläuft. Gelenkprobleme wie Arthrose, HD oder ED können diesem Traum leider einen Dämpfer verpassen. Doch es gibt gute Nachrichten: Du kannst einiges tun, um die Gelenkgesundheit deines Hundes vorbeugend zu unterstützen! In diesem Ratgeber haben wir 5 praktische Tipps zusammengestellt, mit denen du die Gelenke deines Hundes im Alltag schützen kannst. Diese Tipps richten sich besonders an Besitzer von jungen Hunden oder auch gesunden erwachsenen Hunden - denn Vorbeugen ist besser als Heilen. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du das Risiko für Gelenkerkrankungen reduzieren oder ihren Ausbruch zumindest hinauszögern. Los geht’s mit unseren Tipps, damit dein Hund mobil bleibt!
Tipp 1: Gesundes Gewicht halten - der schlanke Hund hat es leichter
Übergewicht ist der Gelenkkiller Nummer 1. Klingt drastisch, ist aber wahr: Zu viele Kilos belasten die Gelenke deines Hundes bei jedem Schritt und erhöhen den Verschleiß. Viele Hunde mit Arthrose oder Bandscheibenproblemen haben (oder hatten) Übergewicht. Daher unser wichtigster Tipp: Achte auf das Gewicht deines Hundes! Ein schlanker, fit bemuskelter Hund wird viel seltener Gelenkprobleme entwickeln als ein Pummelchen.
Wie hält man den Hund schlank? Zunächst mal: Füttere bedarfsgerecht. Orientiere dich an den Fütterungsempfehlungen des Futters und passe an, je nach Aktivität deines Hundes. Viele Hunde brauchen weniger Futter, als auf der Packung steht (Hersteller geben oft etwas großzügig an). Verwende bei Leckerchen Sparsamkeit - oder ziehe die Leckerli-Menge von der täglichen Futterration ab, damit die Kalorienbilanz stimmt. Und klar, gib keine Unmengen Tischreste oder kalorienreiche Snacks zwischendurch. Wenn dein Hund bettelnde Dackelaugen macht - bleib hart, es geht um seine Gesundheit!
Zur Gewichtskontrolle gehört auch Bewegung (dazu in Tipp 2 mehr), aber die Ernährung ist der Schlüssel. Solltest du merken, dein Hund nimmt zu, zögere nicht, ein Diätfuttermittel auszuprobieren oder die Portionen zu kürzen (in Absprache mit dem Tierarzt). Schon 1-2 kg weniger können einen großen Unterschied machen, gerade bei mittelgroßen und großen Hunden. Faustregel: Du solltest bei deinem Hund die Rippen fühlen können (aber nicht deutlich sehen) und eine Taille erkennbar sein. Dann ist er genau richtig.
Kurzum: Ein Hund auf Idealgewicht ist der beste Schutz vor Gelenkproblemen, da so unnötiger Druck von Knien, Hüften & Co genommen wird. Dein Hund wird es dir danken - ein leichterer Hund bewegt sich lieber und freudiger, was wiederum die Gelenke schmiert und Muskulatur erhält. Ein echter Teufelskreis ins Positive!
Tipp 2: Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung
Bewegung ist Leben - das gilt auch und besonders für die Gelenke. Gelenkknorpel wird nur durch Bewegung ernährt, denn er hat keine eigene Blutversorgung. Durch das abwechselnde Belasten und Entlasten beim Laufen werden Nährstoffe in den Knorpel “gepumpt”. Deshalb ist regelmäßige Bewegung so wichtig, um Gelenke gesund zu halten.
Allerdings: Nicht jede Art von Bewegung ist ideal. Gelenkschonend sollte sie sein - also die Gelenke fordern, aber nicht überlasten. Was heißt das konkret?
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Tägliche Spaziergänge: Statt dem Hund unter der Woche nur Mini-Runden zu gönnen und am Wochenende einen Gewaltmarsch, verteile das Pensum lieber täglich. Mehrere moderate Runden am Tag (z.B. morgens 20 min, abends 40 min) sind besser als ein Mal die Woche 3 Stunden am Stück. Gleichmäßigkeit stärkt die Ausdauer und Belastbarkeit der Gelenke.
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Vermeide ständige Extrembelastungen: Hunde lieben es zu rennen und zu toben - das sollen sie auch! Aber achte auf Zeichen von Ermüdung. Wenn dein Hund nach 30 Minuten Ballwerfen hechelt wie verrückt und kaum noch laufen mag, übertreib es nicht. Lieber aufhören, solange es noch Spaß macht, als bis zur totalen Erschöpfung. Dauerhafte Überbeanspruchung kann Mikroschäden in Gelenken anrichten.
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Weicher Untergrund: Gassi auf Wiesen, Waldböden, Sandwegen ist gelenkschonender als auf hartem Asphalt oder Pflaster. Natürlich muss man auch mal auf dem Bürgersteig laufen, aber wo es geht, wähle die Wiese daneben 😉. Weiche Böden federn Stöße ab.
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Warm-up und Cool-down: Klingt nach Sportlersprache, aber auch Hunde profitieren davon. Starte eine Spiel- oder Trainingseinheit nicht sofort mit Vollsprint. Lass den Hund erst ein paar Minuten locker laufen, schnüffeln, Muskeln aufwärmen. Ähnlich beim Ende: Nach wildem Spiel nochmal ein paar Minuten an der Leine im Schritt gehen, damit sich Puls und Gelenke “abregen”. So beugst du Verletzungen und plötzlichen Zerrungen vor.
Und was ist gelenkschonende Bewegung? Schwimmen ist top: Der Auftrieb im Wasser entlastet die Gelenke fast vollständig, während die Muskeln arbeiten müssen. Viele Hunde lieben Schwimmen - achte nur auf sichere Gewässer und keinen Sprung ins Unbekannte. Laufen im Wasser (flacher Strand) ist ebenfalls super. Bergauf-Spaziergänge stärken die Hinterhand sanft. Spiele mit Sucharbeit (z.B. Futter im Gras suchen) machen Spaß, ohne dass es nur ums Rennen geht.
Wenn dein Hund erwachsen ist und alles mitmacht, klar darf er auch mal am Rad laufen oder am Agility-Training teilnehmen. Bau aber immer Ruhetage ein zur Regeneration. Und achte auf deinen Hund: Der beste Sensor, ob’s zu viel war, ist er selbst. Wenn er am nächsten Tag lahmt oder nicht aufstehen mag, war die Belastung zu hoch. Finde das Maß, wo er ausgepowert, aber nicht überfordert ist.
Zusammengefasst: Bewegung - ja, reichlich! Aber in vernünftiger Dosis und Variation. Dadurch bleiben Gelenke gut “geschmiert”, die Muskulatur kräftig (die stützt die Gelenke) und das ganze Tier fit.
Tipp 3: Gelenkbelastungen im Alltag reduzieren
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Alltag, die über Jahre den Unterschied machen. Hier ein paar simple Hacks, um unnötige Gelenkbelastungen zu reduzieren:
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Treppen steigen minimieren: Ständiges Treppenlaufen strapaziert vor allem Hüften und Knie. Wenn du in einem Haus mit vielen Stufen wohnst, überlege, ob du deinen Hund - sofern er klein genug ist - wenigstens teilweise trägst. Für große Hunde kann man Rampen an Treppenaufgänge legen (es gibt modulare Hundetreppen). Oder bringe ihm bei, langsam und gesittet zu gehen statt im Galopp hinauf- oder hinunterzupoltern.
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Hüpfen aufs Sofa oder ins Auto: Viele Hunde springen gerne mal aufs Sofa oder ins Auto. Bedenke: Das Hochspringen mag noch gehen, aber das Runterspringen - gerade aus dem Kofferraum - haut richtig rein auf die Gelenke (ähnlich einem Sprung aus dem zweiten Stock für uns). Besser: Lehre deinen Hund, eine Hunderampe zu nutzen oder heb ihn (wenn machbar) vorsichtig herunter. Es gibt faltbare Rampen für Auto und Couch, die sehr hilfreich sind.
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Rutschige Böden entschärfen: Fliesen, Laminat, Parkett - hier rutschen viele Hunde wie auf Eis. Dieses Rutschen führt leicht zu Überdehnungen in den Gelenken, vor allem wenn ein Hund schnell aufspringt und die Beine wegschmieren. Abhilfe: Leg Teppiche oder Läufer an den Hauptverkehrswegen in deiner Wohnung aus. Antirutsch-Socken für Hunde gibt es auch, aber die werden oft nicht toleriert. Teppichläufer sind die einfachste Lösung - sieht zwar aus wie im Altenheim, aber hey, alles für die Fellnase!
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Geschirr statt Halsband: Was hat das mit Gelenken zu tun? Indirekt viel: Ein Ruck ins Halsband belastet die Halswirbelsäule. Besser ein passendes Brustgeschirr verwenden - so verteilt sich Zug auf Brust und Schultern. Auch das kann helfen, die Wirbelsäule (auch eine Aneinanderreihung von Gelenken!) zu schonen.
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Pausen einlegen: Gerade bei längeren Wanderungen oder Spielen merken viele Hunde vor lauter Spaß nicht, dass sie sich überanstrengen. Baue bewusst kleine Pausen ein, in denen dein Hund runterkommt. Gib ihm Wasser, lass ihn 5 Minuten Schnüffeln statt Rennen - so können sich Gelenke kurz erholen und kühlen.
Im Alltag gilt: Denke aus Hundesicht. Wo könnte er unnötig rutschen, springen, sich verrenken? Man kann nicht alles vermeiden, und ein bisschen Spaß beim Springen soll er ruhig haben. Aber viele wiederkehrende Belastungen kann man mit einfachen Mitteln reduzieren.
Ein Beispiel: Du wirfst täglich 30 Minuten den Ball - Hund bremst jedes Mal abrupt, dreht auf der Hinterhand um, rast zurück. Das ist mega Belastung für Knie und Sprunggelenke. Vielleicht modifizieren? Zerrspiele oder Versteckspiele einbauen, damit nicht 30 Min am Stück Vollgas gedreht wird. Dein Hund wird es nicht schlechter finden, versprochen.
Tipp 4: Nährstoffreiche Ernährung - Futter als Gelenktreibstoff
“Du bist, was du isst” gilt auch für Hunde. Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, dass alle Körpersysteme - inklusive Gelenke - optimal funktionieren. Worauf kannst du achten?
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Hochwertiges Futter: Achte auf ein Hundefutter mit hochwertigen Proteinquellen und möglichst ohne überflüssige Füllstoffe. Protein ist wichtig für den Aufbau von Muskulatur, die wiederum die Gelenke stützt. Gutes Protein hilft also indirekt den Gelenken.
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Omega-3-Fettsäuren: Wir hatten es schon bei den anderen Artikeln - Omega-3 (EPA/DHA) ist entzündungshemmend. Es lohnt sich, ein Futter zu wählen, das einen gewissen Gehalt an Omega-3 hat (z.B. Fischanteil, oder du ergänzt mit Fischöl). Gerade bei älteren Hunden oder sportlich aktiven kann man auch gezielt Omega-3 als Supplement geben, um die Gelenke “geschmeidig” zu halten. Studien zeigen mild positive Effekte auf Gelenkentzündungen.
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Antioxidantien: Vitamine wie Vitamin C und E wirken antioxidativ und können Gelenkgewebe vor schädlichen freien Radikalen schützen. Vitamin C ist auch an der Kollagenbildung beteiligt (Kollagen = wichtiges Protein in Knorpel). Hunde können Vitamin C zwar selbst synthetisieren, aber eine Zufuhr über Obst/Gemüse schadet nicht. Karotten, Süßkartoffeln (Vit A), Beeren (Vit C) - ab und an im Napf püriert sind super.
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Kalzium/Phosphor-Verhältnis: Das ist vor allem für Welpen wichtig. Ein Zuviel an Kalzium im Wachstum kann das Skelett ungünstig beeinflussen, ebenso ein falsches Verhältnis mit Phosphor. Gute Welpennahrung hat ein ausgewogenes Ca:P-Verhältnis (ca. 1,2:1). Bei selbstgemachter Fütterung unbedingt darauf achten oder vom Ernährungsberater berechnen lassen. Fehlernährung im Wachstum kann Gelenkfehlbildungen fördern.
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Glykosaminoglykane und Co im Futter: Einige Fertigfutter (vor allem für Senior oder große Rassen) enthalten Zusätze wie Glucosamin, Chondroitin oder Grünlippmuschel. Diese sollen dem Knorpel direkt Nährstoffe liefern. Die Gehalte sind oft moderat, aber schaden tut es nicht. Wenn du barfst oder kochst, kannst du ab und an Knorpelgewebe füttern (Hühnerfüße, Rinderohren etc. - gut verträglich, natürlich gut durchgaren oder getrocknet geben). In Knorpel und Sehnen sind natürliche Glykosaminoglykane enthalten.
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Hydration: Ausreichend Wasser ist wichtig für alle Stoffwechselprozesse. Gelenkknorpel besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Stelle also immer sicher, dass dein Hund genug trinkt. Wenn er mäkelig ist beim Trinken, gib ruhig mal etwas Wasser ins Futter oder biete ungewürzte Fleischbrühe an - Hauptsache Flüssigkeit.
Eine gute Ernährung hält deinen Hund zudem in guter allgemeiner Verfassung, was Verletzungen vorbeugt. Ein Hund mit kräftigen Bändern, Sehnen und Muskeln (dank guter Protein- und Nährstoffversorgung) verdreht sich weniger schnell etwas.
Falls dein Hund allergisch ist oder spezielle Diät braucht, sprich mit deinem Tierarzt, wie du trotzdem gelenkfreundlich füttern kannst. Es gibt z.B. hypoallergene Diäten, die trotzdem Omega-3 reich sind (aus Algenöl statt Fisch).
In Summe: Füttere gesunden Menschenverstand mit! 😉 Die richtige Menge und eine gute Qualität im Napf sind Gelenk-Prophylaxe von innen.
Tipp 5: Ergänzungsfuttermittel gezielt einsetzen
Neben dem normalen Futter kannst du auch Nahrungsergänzungen prophylaktisch geben. Hier scheiden sich zwar etwas die Geister - die einen schwören drauf, andere halten es für unnötig, wenn kein Problem da ist. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte: Die Notwendigkeit ist nicht bei jedem Hund gegeben, aber bei bestimmten Risikohunden oder ab einem gewissen Alter kann es sinnvoll sein.
Was sind sinnvolle Ergänzungen zur Gelenk-Prophylaxe?
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Glucosamin & Chondroitin: Diese beiden Stoffe sind Knorpel-Bausteine. Sie kommen auch im normalen Futter vor (in Tierknorpel eben), aber oft nicht in hohen Mengen. Als Supplement gegeben, sollen sie den Gelenkknorpel ernähren und den Aufbau fördern. Wissenschaftlich ist die Wirkung vorbeugend schwer nachzuweisen, aber viele Hundebesitzer und auch Tierärzte berichten, dass Hunde im Alter länger fit blieben, wenn früh damit begonnen wurde. Schaden tun sie nicht - es sind sehr sichere Substanzen. Du könntest z.B. ab dem mittleren Alter deines Hundes (5-6 Jahre) einmal im Jahr eine Glucosamin-Kur für 2-3 Monate machen.
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Grünlippmuschel-Extrakt: Enthält Glucosaminoglylane und Omega-3-Fettsäuren. Kann ebenfalls präventiv die Gelenkgesundheit unterstützen. Manche geben es bereits Junghunden großer Rassen prophylaktisch, um das Gelenkwachstum positiv zu beeinflussen - hier gibt es aber keine Studien. Eher ist es sinnvoll, ab dem Erwachsenenalter kurweise zu geben, speziell bei Sporthunden.
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Omega-3: Haben wir bereits erwähnt - als Öl über’s Futter (z.B. Lachsöl) oder als Kapseln. Ich persönlich gebe meinem Hund seit jungen Jahren 2-3 Mal pro Woche einen Teelöffel hochwertiges Fischöl ins Futter. Sein Fell glänzt - und den Gelenken tut es hoffentlich auch gut 😉. Achte nur bei Omega-3 auf gute Qualität (rein, ohne Schadstoffe, und nicht zu hoch dosieren wegen Kalorien).
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Vitamin C als Ester-C: Manche schwören darauf, Hunden extra Vitamin C zu geben, da es im Kollagenstoffwechsel hilft. Hunde produzieren zwar selbst Vitamin C, aber in Stresssituationen oder Wachstum könnte ein bisschen extra nützen. Schaden tut es nicht (Wasserlöslich, überschüssiges wird ausgeschieden). Also z.B. Hagebuttenpulver ins Futter.
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Teufelskralle/Muschel für Senioren: Wenn dein Hund so ~7/8 Jahre alt wird (je nach Größe früher oder später), kannst du ihm eine Senioren-Kur gönnen. Viele Hersteller haben Senior-Produkte mit Teufelskralle (leicht schmerzlindernd, falls schon Mini-Zipperlein da sind) und Muschelextrakt. Das ist präventiv gedacht, um kleine Entzündungen zu hemmen, bevor sie groß werden.
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Kollagenhydrolysat oder Gelatine: Das sind weitere Bausteine, die prophylaktisch gegeben werden. Unflavoured Gelatine (Speisegelatine) kann man ab und zu unters Futter mischen - einige glauben, das stärkt die Gelenke. Die Datenlage ist mau, aber Versuch schadet nicht.
Wichtig bei all diesen Sachen: Wunder erwarten wäre falsch. Wenn dein Hund keinerlei Gelenkproblem hat, wirst du natürlich keinen Unterschied bemerken, wenn du ihm prophylaktisch was gibst - außer vielleicht glänzenderem Fell von Omega-3. Das Ziel ist ja, Problemen vorzubeugen, die hoffentlich nie auftreten. Daher kann man den Effekt schwer bemessen. Ich vergleiche es mit Menschen: Wir nehmen vielleicht Vitaminpräparate, um gesund zu bleiben, wissen aber nicht 100%, ob es ohne nicht genauso gegangen wäre. Dennoch, das Wissen um die Sicherheit der meisten Ergänzungen (z.B. Glucosamin hat kaum Nebenwirkungen) und Hinweise darauf, dass sie schaden zumindest verhindern können, spricht dafür, es bei Risikohunden zu nutzen.
Risikohunde sind z.B.: Große oder schwere Rassen (Bernhardiner, Neufundländer, Mastiffs etc.), aktive Sport-/Diensthunde (Agility, Schutzhund - viel Sprungbelastung), Hunde mit bereits diagnostizierten leichten Dysplasien (z.B. Ellbogendysplasie ohne Symptome), ältere Hunde ab 7 Jahre. Hier macht ein Gelenksupplement prophylaktisch Sinn. Bei einem 2-jährigen Chihuahua, der eh 3 Treppenstufen hochpasst, muss man es nicht übertreiben 😉.
Ein Tipp noch: Dokumentiere subjektiv, wie es deinem Hund geht, wenn du so etwas gibst. z.B. wenn du eine Grünlippmuschel-Kur machst, schau, ob er vielleicht danach beim Aufstehen flüssiger wirkt. Wenn ja - super, weitermachen. Wenn nein - vielleicht später nochmal probieren oder ein anderes Präparat. Jeder Hund ist anders.
Unsere Canifel Gelenktabletten für Hunde wurde genau für die Prophylaxe und begleitende Unterstützung entwickelt. Wir haben Kausnacks mit moderaten Dosierungen an Glucosamin, Chondroitin, MSM etc., die du wie ein Leckerli geben kannst. Sie sind gedacht für Hunde, die noch keine starken Probleme haben, aber deren Besitzer frühzeitig etwas Gutes tun möchten. Kein Medikament, sondern ein Bonus obendrauf. Vielleicht wäre das was für dich - schau einfach mal im Shop, wir beraten dich gern, welches Produkt zu deinem Vierbeiner passt.
Fazit: Vorsorgen ist Fürsorge!
Die 5 Tipps fassen sich kurz zusammen: Halte deinen Hund schlank, beweg ihn vernünftig, vermeide Dauerstress für die Gelenke, füttere ihn hochwertig und gib bei Bedarf Extras zur Unterstützung. Das ist kein Hexenwerk, aber erfordert Konsequenz im Alltag. Die Belohnung? Ein Hund, der im besten Fall bis ins Seniorenalter ohne Hinken neben dir herläuft, Bällchen holt und sich seines Lebens freut.
Natürlich gibt es keine Garantie - auch der fitteste Hund kann mal blöd springen und sich verletzen. Aber du senkst das Risiko erheblich, wenn du jetzt an später denkst. Dein Hund hat nur diese eine Gesundheit, und du bist der Manager dieser Gesundheit.
Also: Fang gleich an - überprüfe die Futterration (muss Schnuffi wirklich noch die Reste von Opas Leberwurstbrot verputzen?), plan den nächsten Spaziergang etwas abwechslungsreicher, räum den Flurteppich aus, der immer wegrutscht, und informiere dich, ob vielleicht ein Gelenkzusatz Sinn macht.
Dein Hund wird all das nicht bewusst registrieren - aber in ein paar Jahren, wenn er immer noch federnd neben dir hertrabt, wirst du wissen, dass es die Mühe wert war. 💕
In diesem Sinne: Auf viele mobile, glückliche Jahre mit deinem Fellfreund! Und wenn du Anregungen suchst, stöbere gerne in unseren weiteren Ratgebern oder Produkten. Die Gelenkgesundheit liegt uns als Canifel am Herzen - denn nichts ist schöner, als Hunde vor Freude rennen zu sehen.
Bleibt gesund und in Bewegung!
Quellen
https://caninearthritis.co.uk/managing-arthritis/diet-supplements/
https://vcahospitals.com/know-your-pet/degenerative-joint-disease-in-dogs